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skaterhelme

Allerlei zum Skaterhelm

Skaten – Hobby und Lebensgefühl zugleich

Skaten ist Fortbewegung auf einem Brett mit vier Rollen – oder hängt da noch mehr dran? Es ist ein beliebtes Hobby und inwzischen auch ein durchaus anspruchsvoller Sport, der zurzeit sehr im Trend ist. Entstanden ist das Skaten in den USA, als Surfer in Kalifornien ihr Surfbrett mit Rollschuhrädern versahen. Das war in den 50er Jahren des 20. Jahrhunderts. Wie beliebt das Skaten inzwischen ist, zeigen Schätzungen, denen zufolge in Deutschland aktuell eine Million Skate- und Longboardfahrer sowie Inline-Skater ihrem rasanten Hobby nachgehen. Skaten ist ein Lebensgefühl, ein Lifestyle. Der “Freestyle” ist Ihnen sicherlich ein Begriff. Worum genau es sich dabei handelt, wird weiter unten im Text erklärt. Fakt ist: Die “richtige” Kleidung und sogar bestimmte Musik gehören einfach dazu.

Geskatet wird in den Innenstädten, in Parkanlagen und in Skateanlagen.

Ohne Stürze geht es dabei leider nicht ab. Ein hochwertiger, gut sitzender Skaterhelm bietet Ihnen einen echten Schutz vor Kopfverletzungen. Hier stellt sich vielen die Frage: Welcher Skatehelm ist der richtige? Kann ich stattdessen auch einen Fahrradhelm oder einen BMX Helm verwenden? Worauf muss ich achten, wenn ich einen wirklich guten Skaterhelm kaufen möchte? Ein fundiert durchgeführter und ausgewerteter Skateboard Helm Test liefert Ihnen erste Antworten. Darüber hinaus bieten wir Ihnen im Folgenden wichtige und interessante Informationen zum Thema Skaterhelm.

Welche verschiedenen Arten von Skaterhelmen gibt es?

Fahrradhelme wurden konstruiert für Radfahrer, die relativ schnell unterwegs sind. Stürze können entsprechend heftig ausfallen, und zwar nach vorn in Fahrtrichtung. Ein Fahrradhelm ist daher so konstruiert, dass er in erster Linie den vorderen und oberen Kopfbereich schützt.

Rennradhelme sind den gewohnten Fahrradhelmen sehr ähnlich, bringen aber aufgrund der höheren Anforderungen noch zusätzliche Eigenschaften mit. So sind sie leichter, aerodynamisch geformt und sorgen außerdem für eine gute Belüftung.

Speedskater oder Downhillskater sind in ähnlich rasantem Tempo unterwegs wie Rennradfahrer und beugen sich nach vorn. Wenn sie stürzen, stürzen sie in die gleiche Richtung wie Radfahrer. Die Anforderungen an einen Helm sind also dieselben; aus diesem Grund werden beim Speedskating vorwiegend Rennradhelme verwendet. Die hier verwendete In-Mold-Technologie bedeutet, dass der Hartschaum im Helminneren mit der Außenschale verschweißt und nicht nur verklebt wurde. Das verleiht dem Helm eine enorme Stabilität, außerdem spart es Gewicht, denn die Hardshell-Variante ist deutlich schwerer.

Die Belüftung der Radrenn- bzw. Speedskater-Helme wird einerseits über die eingelassenen Löcher im Helm erreicht, andererseits spielt auch die Verarbeitung der inneren Materialien eine Rolle. Bedenken Sie: Je besser die Belüftung ist, desto größer ist der Kompromiss, den Sie hinsichtlich der Aerodynamik eingehen müssen.

Skateboarder und Inline-Skater, die in Parks Tricks einüben oder im Allgemeinen geruhsamer unterwegs sind, benötigen einen anders konstruierten Helm. Die Stürze passieren beim Drehen oder Springen oder schlicht beim Verlust des Gleichgewichts. Bei einem Sturz schlägt der Skater in den meisten Fällen mit dem Hinterkopf auf; daher sind Skaterhelme am Hinterkopf deutlich weiter nach unten gezogen als Fahrradhelme. Skatehelme sind in erster Linie als Hardshell-Helme mit einer Schaumstoffpolsterung im Angebot und schützen den Oberkopf, Hinterkopf und die Seiten. Sie sind schwerer als Fahrradhelme, aber deutlich stabiler. Eine optimale Belüftung wird bei den meisten Skaterhelmen durch großzügig verteilte Helmverstrebungen erreicht.

Wenn Sie nach einem BMX Helm Ausschau halten, werden Sie zwei grundsätzliche Ausführungen in unterschiedlichen Variationen finden: den Hardshell- oder auch Nutshell-Helm und den so genannten Full Face-Helm. Der Hardshell-Helm ist dem gewohnten Skaterhelm sehr ähnlich, während der Full Face-Helm stark an einen Integralhelm für Motorradfahrer erinnert. Dieser Helm schützt zusätzlich Kiefer, Kinn und Wangen; das Visier schirmt zusätzlich die Augen ab. Beim Downhill-Skaten ist ein Full Face-Helm absolut empfehlenswert!

Grundsätzlich gilt, dass Sie einen Skatehelm auch als Fahrradhelm verwenden können. Umgekehrt ist das nicht immer der Fall, da Fahrradhelme beispielsweise nicht den Hinterkopf schützen.

Ein Skateboard Helm Test gibt Ihnen wertvolle Hinweise, welcher Helm für Ihr Vorhaben am besten geeignet ist.

Auf die Passform des Skaterhelms kommt es an!

Ein Skatehelm kann nur dann einen optimalen Schutz gewährleisten, wenn er perfekt sitzt. Wenn Sie für Ihre Kinder einen Skaterhelm kaufen möchten, nehmen Sie bitte Abstand von der Idee, dass Ihr Nachwuchs ja in den Helm “reinwachsen” kann. Der Helm darf weder zu locker sitzen noch unangenehmen Druck auf den Kopf ausüben. Am besten, Sie fragen nach Skaterhelmen, die speziell für Kinder angefertigt wurden.

Wie ermitteln Sie die richtige Größe Ihres Helms?

Gut zu wissen: Nicht jeder Skaterhelm, Fahrradhelm oder BMX Helm lässt sich in der Größe verstellen! Manche lassen sich im Inneren einstellen, andere haben eine solche Vorrichtung außen. Messen Sie auf jeden Fall zunächst Ihren Kopfumfang, bevor Sie einen Skaterhelm kaufen. Das Maßband sollten Sie dabei über den Augenbrauen anlegen. Ein Abstand von ca. einem Zentimeter zu den Augenbrauen ist perfekt.

Probieren Sie den Skaterhelm auf. Er sollte sich passgenau an Ihre Stirnmitte anschmiegen und nicht heruntergezogen werden können – weder vorn noch hinten.

Lassen Sie den Verschluss noch geöffnet und schütteln Sie Ihren Kopf von links nach rechts und auch von oben nach unten. Wenn nichts wackelt, rutscht oder drückt, haben Sie die richtige Größe gefunden.

Achten Sie auch darauf, ob die Verschlusstechnik für Sie bedienerfreundlich ist und der Riemen nicht unangenehm drückt. Der Platz zwischen dem Riemen und Ihrem Kinn sollte nicht mehr als einen Zentimeter betragen.

Gibt es gesetzliche Normen und Prüfsiegel für Skaterhelme?

ja, die gibt es tatsächlich. Achten Sie darauf, dass der Helm der DIN EN 1078 entspricht. Diese Euro-Norm wurde für Fahrrad- und Skaterhelme festgelegt, die Helme werden auf folgende Eigenschaften geprüft:

  • stabile Konstruktion
  • stoßdämpfende Beschaffenheit
  • Tragequalität
  • Kinnriemen
  • Verschlussvorrichtung
  • Sichtfeld

Entspricht der Helm den Anforderungen, wird eine so genannte Baumusterbescheinigung ausgestellt – der Helm ist für den Handel innerhalb der EU freigegeben.

Fahrrad- und Skaterhelme werden übrigens auch vom TÜV auf Sicherheit geprüft. Achten Sie daher beim Skatehelm auch auf das TÜV-Siegel und das CE-Prüfzeichen! Der TÜV ist eine Institution für unabhängige Kontrollen in Punkto Sicherheit und führt außerdem Produkttests durch.

Falls Sie für Ihr Kind einen Skaterhelm kaufen möchten, muss neben der DIN EN 1078 auch die DIN EN 1080 erfüllt sein. Diese weist darauf hin, dass der Helm eine Selbstöffnungs-Vorrichtung hat. Sollte Ihr Kind hinfallen und dabei mit dem Kinnriemen irgendwo hängen bleiben, öffnet sich der Verschluss automatisch. Somit besteht keine Erstickungsgefahr für den kleinen Skater.

Solche Prüfnormen existieren übrigens auch in den USA. Sollten Sie einen Helm eines amerikanischen Herstellers kaufen wollen, prüfen Sie, ob dafür ein CPSC-Zertifikat ausgestellt wurde. CPSC steht für Consumer Products Safety Commission. Auch die Prüfnorm ASTM F1492 bietet geprüfte Sicherheit (ASTM bedeutet American Society for Testing and Materials).

Achten Sie beim Kauf Ihres Helms außerdem darauf, ob er eine stoßfeste ABS-Außenschale aufweist und die Innenschale mit einer EPS-Beschichtung versehen ist. Letztere absorbiert auch stärkere Stöße sehr wirksam.

 

Und was sagt die Stiftung Warentest zu meinem Skater- oder BMX Helm?

Die Stiftung Warentest hat bisher noch keinen Skateboard Helm Test durchgeführt. Allerdings gibt es einen aktuellen Testbericht aus April 2017 über Fahrradhelme. Dieser Test ist durchaus auch für Skater interessant, da er die wichtigsten Prüfkriterien aufgreift. So wurde der Stoßtest erweitert und der Aufprall auf eine schiefe Ebene mit anschließender Rotation des Helms geprüft. Weiterhin wurde geprüft, ob der Helm beim Tragen nach hinten rutscht, wenn der Radfahrer zum Beispiel einen tief hängenden Ast streift.

Grundsätzlich weist auch die Stiftung Warentest in diesem Skateboard Helm Test darauf hin, dass ein Helm nur dann den bestmöglichen Schutz gewährleisten kann, wenn die Passform stimmt und der Helm perfekt sitzt. Dabei spielt es keine Rolle, ob es sich um einen Skater- oder BMX Helm handelt.

Wie lange ist ein Skaterhelm haltbar?

Die Lebensdauer eines Skaterhelms hängt einerseits davon ab, ob der Hersteller eine maximale Nutzungsdauer angibt, andererseits davon, wie Sie Ihren Helm pflegen und wo Sie ihn aufbewahren. Falsche Pflege und ein ungeeigneter Aufbewahrungsort können den Helm durchaus beschädigen.

Wenn Sie Ihren Skaterhelm kaufen, fragen Sie nach der maximalen Nutzungsdauer laut Hersteller. Halten Sie sich unbedingt daran, um nach Ablauf keine bösen Überraschungen zu erleben, und tauschen Sie Ihren Helm rechtzeitig aus. Die EPS-Beschichtung des Helminneren ist nicht UV-beständig, der Stoff wird mit der Zeit spröde, der Helm kann den erforderlichen Schutz nicht mehr gewährleisten. Daher gilt: Selbst wenn Sie den Helm kaum benutzt haben, sollten Sie ihn spätestens nach fünf Jahren austauschen.

Der richtige Aufbewahrungsort für den Helm

Wählen Sie einen dunklen und trockenen Ort für Ihren Helm, damit UV-Strahlen und Feuchtigkeit ihm nichts anhaben können. Ein Schrank ist die bessere Wahl als ein offenes Regal, und ein Raum im Haus oder die Garage ist vorteilhafter als das Carport. Übrigens können Sie für Ihren Fahrrad-, Skater- oder BMX Helm passende Stoffbeutel erwerben. So sind Sie auf der sicheren Seite, dass Sie an Ihrem Helm lange Freude haben werden.

Die optimale Pflege eines Skaterhelms

Es ist nicht weiter schwierig, einen Helm zu pflegen. Für die äußere Schale reicht warmes Wasser und ein mildes Spülmittel, um den Schmutz zu entfernen. Auf aggressive Reiniger sollten Sie in jedem Fall verzichten, da diese die äußere Beschichtung beschädigen können. Prüfen Sie, ob die inneren Polster herausnehmbar sind. Wenn dies der Fall, können Sie sie mit großer Wahrscheinlichkeit sogar in der Waschmaschine reinigen. Wählen Sie am besten den Schonwaschgang bei höchstens 30 Grad. Trocknergeeignet sind die Polster definitiv nicht!

Lassen Sie Ihren Helm bei hohen Temperaturen nicht zu lange draußen in der Sonne liegen und trocknen Sie ihn nicht auf einem aufgedrehten Heizkörper. Durch die entstehende Hitze verformt sich möglicherweise das Material. Damit würde einerseits die Sicherheit, andererseits Ihr Gewährleistungsanspruch gegenüber dem Hersteller enden.

Gibt es in Deutschland eine Helmpflicht?

Aktuell ist in Deutschland eine Helmpflicht für Skater und Radfahrer nicht vorgesehen, auch wenn die Diskussion nach wie vor im Gange ist. So stellte ein Schleswig-Holsteiner Oberlandesgericht im Jahr 2013 fest, dass bei einem Unfall der Radfahrer eine Mitschuld trägt, wenn er ohne Helm gefahren ist. Dieses Urteil hat der Bundesgerichtshof bereits ein Jahr später wieder aufgehoben.

Viele Skater und Radfahrer sind froh, dass es hierzulande für sie keine Helmpflicht gibt. Helme sind nicht cool, sie sehen nicht schön aus, sie stören, die Hitze staut sich unter dem Helm – Gründe für das Nichttragen eines Helms finden wir viele. Dabei zeigt der Skateboard Helm Test, dass all diese Gründe schnell entkräftet werden können:

Helme sind doch cool!

Die Auswahl an Skater- und Fahrradhelmen ist inzwischen unglaublich groß – nicht nur hinsichtlich ihrer Form und Verarbeitung, sondern auch, was die Farben und das Design betrifft. Hier sollte für jeden das Richtige dabei sein, auch für den kleineren Geldbeutel. Die Individualisten unter Ihnen haben sogar noch deutlich mehr Möglichkeiten, ihren Helm optisch aufleben zu lassen. Aufkleber, selbst gestaltete und aufgetragene Graffiti, witzige Sprüche, Überzüge in Mützen- oder Hutoptik, anklebbare Ohren und sogar Haare – hier können Sie Ihrer Kreativität ungehemmt freien Lauf lassen. Und wie wäre es mit einer Helmkamera, um Ihre gelungensten Tricks immer wieder durchleben zu können?

Gut sitzende Helme stören nicht!

Auch hier sei noch einmal darauf hingewiesen, wie wichtig es ist, dass ein Helm für Skater und Radfahrer die optimale Passform haben sollte. Zu locker sitzende Helme nerven beim Sport, weil sie hin- und herwackeln, zu stramm sitzende verursachen unangenehme Druckgefühle.

Unter gut belüfteten Helmen schwitzen Sie nicht!

Es ist wirklich unangenehm, wenn beim Radfahren oder Skaten sich der Schweiß auf der Kopfhaut sammelt, die Haare feucht am Kopf kleben und Schweißperlen sich ihren Weg mitten durch das Gesicht bahnen und vielleicht sogar die Sicht trüben – nicht ganz ungefährlich bei gewagten Tricks im Park! Daher sind fast alle Rad-, Rennrad- und Skaterhelme mit Lüftungslöchern oder -schlitzen versehen. Achten Sie beim Kauf darauf, dass der Helm so ausgestattet ist, dass die Luft wirklich gut zirkulieren kann. So behalten Sie auch bei größter Anstrengung und hohen Temperaturen einen kühlen Kopf.

Und es gibt doch so etwas wie eine Helmpflicht!

Wenn Sie beim Skaten keinen Helm tragen wollen, machen Sie sich nicht strafbar. Bei entsprechenden Events für Skateboarder oder Inline-Skater kann es jedoch eine Helmpflicht geben. Die Gründe dafür sind durchaus nachvollziehbar: Es kommt immer schnell zu Stürzen und Zusammenstößen mit anderen Skatern. Manche Stürze sind sogar so schwer, dass die Skater sich tödlich verletzen. Dies passierte beispielsweise bei der Skatenight Dom zu Dom im Juli 2005. Andererseits hat der Helm einem Teilnehmer der Rhine-on-Skates 2005 das Leben gerettet – da waren sich Ärzte, Polizei und der Teilnehmer selbst absolut sicher. Demnach kann ein Skateunfall ähnlich gefährlich sein wie ein Unfall beim Motorradfahren.

Mancher Veranstalter hat entsprechend reagiert und weist auf seiner Website deutlich darauf hin, dass Teilnehmer, die keinen Helm tragen, von ihren Events von vornherein ausgeschlossen werden. Es geht ihnen dabei nicht in erster Linie um eine vermeintlich schlechte Publicity, sondern um die Stimmung der Menschen vor Ort. Events dieser Art sollen Spaß machen, Kontakte fördern, gute Laune verbreiten. Wie soll dies möglich sein, wenn Schwerverletzte mit Blaulicht und Martinshorn ins nächstgelegene Krankenhaus gebracht werden müssen?

Weiterhin wird von den Veranstaltern – und nicht nur von denen – dringend empfohlen, beim Skaten Protektoren zu tragen und in der Dämmerung bzw. Dunkelheit nicht auf Reflektoren und reflektierende Kleidung zu verzichten. Sollte ein Kraftfahrzeug Sie übersehen, haben Sie wenig Chancen, dieses Zusammentreffen unbeschadet zu überstehen.

Von den ersten Versuchen zur echten Passion

Wenn Sie das Skaten erlernen möchten – auf Inlinern, einem Skate- oder Longboard -, haben Sie viele Möglichkeiten, in dieses aktionsreiche Hobby einzusteigen. Nachdem Sie sich mit dem Skateboard vertraut gemacht haben, starten Sie die ersten Übungen. Vor Ihrer Haustür ist kein Platz dafür? Suchen Sie sich einfach eine größere, glatt asphaltierte Fläche, zum Beispiel einen Supermarktparkplatz nach Ladenschluss oder am Wochenende.

In nahezu jeder deutschen Stadt befinden sich heute Skaterbahnen mit speziell konstruierten Hindernissen. Hier treffen sich Skater jeder Couleur – Anfänger ebenso wie alte Hasen. Es ist einfach, hier Kontakte zu knüpfen, sich Tipps und Tricks zu holen oder sich einfach über Ihren neuen Lieblingssport auszutauschen. Wenn Sie sich mit Ihrem Skateboard oder Ihren Inlinern auf die Straße oder in die Fußgängerzone begeben, achten Sie bitte auf Sicherheit – nicht nur auf Ihre eigene, sondern auch die der anderen. Daneben ist Rücksicht oberstes Gebot!

Die unterschiedlichen Skating-Styles

Worum es sich beim Poolskating handelt, sagt schon der Name. Tatsächlich wird in einem trockenen Swimmingpool geskatet. Das Vertskating ist praktisch der Nachfolger davon. Hier wird auf einer Halfpipe geskatet, einer Rampe, die wie eine längs halbierte Röhre aussieht. Die Minirampe ist die kleinere Version davon. Das Skaten auf diesen Halfpipes ist anspruchsvoll und macht Spaß. Aber bereits hier ist ein zuverlässiger Kopfschutz mit einem qualitativ hochwertigen Skatehelm unerlässlich.

Das Streetskating findet auf der Straße oder auch in Parks statt. Hier ist vor den Skatern nichts sicher: Für die Tricks werden Treppen, Geländer und vieles mehr genutzt. Stürze sind bei den ersten Versuchen unvermeidlich. Damit Sie sich keine schweren Verletzungen zuziehen, sollten Sie keinesfalls auf einen Schutzhelm und Protektoren verzichten.

Das Freestyle-Skating oder auch Flatland-Skating lässt sich wunderbar mit einem gekonnten Tanz auf dem Skateboard beschreiben. Es geht nicht um möglichst hohe oder weite Sprünge, auch nicht um schnelles Fahren. Stattdessen beeindrucken die Freestyle-Skater mit Fliptricks, wie sie in Skaterkreisen genannt werden. Pirouetten gehören ebenso dazu wie ein Handstand auf dem rollenden Board. Aber auch auf einem bewegungslosen Board beweisen die Skater ihr bemerkenswertes Können.

Beim Downhill-Skaten geht es in rasanter Fahrt bergab. Dafür nutzen die Skater ein Longboard, das wesentlich länger ist als eine Skateboard. Die Länge kann zwischen 90 und 150 Zentimeter betragen, die Achsen haben einen größeren Abstand zueinander. Hier geht es wirklich um Geschwindigkeit auf asphaltierten Straßen bergab ins Ziel. Um die größtmögliche Geschwindigkeit zu erreichen, nimmt der Skater eine entsprechende Haltung ein: leicht angewinkelte Knie und vor allem ein vorgebeugter Oberkörper. Bei Stürzen geht es – leider – Hals über Kopf abwärts. Daher ist es so wichtig, den Kopf mit einem entsprechend hochwertigen Full Face-Helm zu schützen.

Zusammenfassung und Fazit:

Skateboard, Longboard, Inliner – das Skaten ist ein weltweit beliebter Sport, der Geschicklichkeit, sehr gute Beweglichkeit und vor allem ein herausragendes Körpergefühl verlangt. Es ist kein Sport, den man in nur wenigen Wochen erlernen kann, und hartes Training ist Pflicht, wenn Sie ein echter Könner werden wollen.

Beim Skaten gibt es weder einen Verband noch eine Liga. Auch wenn immer wieder in regelmäßigen Abständen Wettbewerbe und auch Weltmeisterschaften ausgetragen werden, handelt es sich um eine regelrechte Skater-Szene, die immer mehr Anhänger findet.
Da Skater ein beachtliches Gemeinschaftsgefühl mitbringen, sind Neueinsteiger immer herzlich willkommen und werden gern mit Rat und Tat unterstützt.

Auf diese Entwicklung haben sich die Hersteller wirklich gut eingespielt. Das Angebot an Ausrüstung und Zubehör für Skater ist umfangreich und wird stetig vergrößert. Neben den Boards, Helmen und Protektoren gehören längst auch stylishe Kleidung, Schuhe und DVDs dazu.

Obwohl es für Skater in Deutschland keine gesetzliche Helmpflicht gibt, hat die Industrie verstanden, wie wichtig es ist, Vorsorge zu treffen und den Skater vor schweren Verletzungen effektiv zu schützen. Entsprechend groß ist das Angebot an Helmen, die nicht nur in ihren Anwendungsmöglichkeiten variieren. Auch ein wirkungsvoller Schutz, der sämtliche Sicherheitsaspekte erfüllt, muss zwingend zum Lifestyle des Skaters passen.

Skaten ist nicht nur einfach ein Hobby. Es ist eine Lebenseinstellung, eine grundlegende Leidenschaft. Skaten macht Spaß, fordert heraus, vermittelt ein gewisses Freiheitsgefühl. Auch oder gerade mit Helm.