Skip to main content
1234
Kletterhelm Hybridhelm Kletth
ModellSinging Rock Penta KletterhelmPetzl Meteor KletterhelmMammut Helm Wall Rider KletterhelmPetzl Sirocco Kletterhelm
Bewertung
Preis

51,96 € 64,95 €

inkl. 19% gesetzlicher MwSt.

73,71 €

inkl. 19% gesetzlicher MwSt.

78,49 €

inkl. 19% gesetzlicher MwSt.

89,95 €

inkl. 19% gesetzlicher MwSt.
DetailsProdukt auf *DetailsProdukt auf *DetailsProdukt auf *DetailsProdukt auf *
Kletterhelme Bergsteiger Sonnenuntergang

Allerlei zum Kletterhelm

Ganz egal, ob Sie Indoor-Klettern betreiben oder auf einen richtigen Berg klettern möchten, der Kopf muss gut geschützt sein. Sonst könnte Ihre Klettertour im Krankenhaus oder mit noch Schlimmerem ein böses Ende finden. Für das Klettern gibt es speziell ausgerüstete Kletterhelme, die genau diese Funktion erfüllen müssen. Doch ist die Auswahl an Kletterhelmen groß, Sie haben die Qual der Wahl. Um in diesem Dschungel den Überblick zu behalten, werden wir Ihnen sagen, wie Sie die einzelnen Kletterhelme voneinander unterscheiden können. Wir zeigen Ihnen worauf es ankommt, wenn Sie sich einen KLetterhelm kaufen und was Sie beim Kauf des Kletterhelmes besonders beachten müssen, damit Sie für die kommende Bergtour gut gerüstet sind.

Worauf kommt es bei Kletterhelmen an?

Der Kletterhelm ist auch unter dem Namen Berghelm, Bergsteigerhelm oder Steinschlaghelm bekannt. Das Wichtigste bei einem Kletterhelm ist natürlich seine spezifische Funktion als Kopfschutz. Für den Fall, dass Sie sich beim Bergsteigen den Kopf an einem Stein stoßen, dass ein Stein Sie durch Steinschlag am Kopf trifft, dass Ihr Kopf am Seil gegen die Felsenwand prallt oder dass Sie stürzen, sollte Ihr Kopf gut geschützt sein und genau dafür ist der Kletterhelm gemacht

Zudem sollte der Bergsteigerhelm ideal auf Ihrem Kopf angepasst sein, sodass Sie ihn auf Ihrer Bergtour kaum noch als einen „Fremdkörper“ wahrnehmen. Wenn Sie einen Kletterhelm kaufen, dann sind eine gute Polsterung und Passgenauigkeit des Kletterhelmes dafür unabdingbar. Schließlich geht es ja nicht nur um Leib und Leben, sondern auch um den Komfort.

bergsteiger gebirge

Der Berghelm sollte nach der Einstellung durch das Gurtband und der Verschlussschnalle auf keinen Fall wackeln. Auch Ihre Verschlussschnalle sollte nicht drücken und das Gurtband darf nicht an Ihren Ohren scheuern, denn das ist auf langen Touren nervenaufreibend. Gerade bei einer anstrengenden Bergtour ist es wichtig, dass Sie trotz Berghelmes genügend Sauerstoff erhalten. Deshalb sollte Ihr Kletterhelm die Frischluftzufuhr gewährleisten. Aus dem selben Grund sollte das Material des Kletterhelmes nicht so beschaffen sein, dass sich an Ihrem Kopf ein Hitzestau entwickelt. Eine angenehme Kühle ist eine wichtige Bedingung, dass das Bergsteigen Spaß macht und Sie der Anstrengung trotzen können.

Das Montieren einer Stirnlampe an Ihrem Steinschlaghelm sollte, etwa durch elastische Schnüre oder Plastikspangen, möglich sein, ist aber bei den modernen Herstellern selbstverständlich. Auch sollte der Kletterhelm eine kräftige, auffällige Farbe haben, damit man Sie in Notfällen besser finden kann. In der Bergsteigerszene hat deswegen traditionell das rot als Signalfarbe dominiert. Heute hat sich die Farbgebung ausdifferenziert, was aber kein Problem ist, solange man Ihren Kletterhelm auch von Weitem aus sehen kann.

Kann ich fürs Klettern nicht einfach einen Fahrradhelm nutzen?

Auch wenn es verführerisch erscheinen mag, für das Klettern einfach einen günstigeren Fahrradhelm oder einen Bauhelm zu nutzen, den Sie vielleicht ohnehin schon besitzen, raten wir von der Nutzung eines Fahrradhelms anstelle des Berghelms eindringlich ab. Er schützt Sie bei weitem nicht so sicher wie ein Kletterhelm, denn ein Fahrradhelm ist für Stürze auf der Straße konzipiert, damit Ihr <Kopf dann geschützt ist. Vor Steinschlag oder Wandaufprall schützt er Sie nicht ausreichend. Kein Wunder, denn diesbezüglich drohen beim Fahrradfahren wenn überhaupt nur Einschläge auf Ihrem Kopf durch Meteoriten, und das ist ein höchst seltenes Ereignis.

Große, spitze Steine, die zudem schon mehrere hundert Meter gefallen sind und mit einer entsprechenden Geschwindigkeit auf Ihren Kopf fallen, können durch einen Fahrradhelm also nicht ausreichend abgewehrt werden. Ihr Fahrradhelm verformt sich bei einem Steinschlag schnell und wird unbrauchbar. Außerdem sind die zusätzlichen, bewußt groß gehaltenen Durchlüftungslöcher beim Fahrradhelm eine zusätzliche Gefahr, da kleine Steine von oben sie leicht durchdringen können.

Gewiss ist Sparen an sich attraktiv, wenn es aber um Ihr Leben geht, dann sparen Sie an der falschen Stelle.

Harthelm, Hybridhelm oder Inmoldhelm?

Der Hartschalenhelm

Mit den traditionellen Hartschalenhelmen, den Hybridhelmen und den Inmoldhelmen gibt es drei Arten von Kletterhelmen, die sich in Ihrer Konstruktion voneinander unterscheiden. Den sichersten Schutz bietet der Hartschalenhelm aufgrund seiner stabilen Montur. Er besteht aus hartem Kunststoff und ist vorzugsweise beim alpinen, Eis- und Höhenklettern angesagt. Die stabile Montur geht allerdings mit einer Konzession an die Bequemlichkeit des Bergsteigerhelmes einher. Das heißt, dass Sie den relativ schweren Hartschalenhelm an Ihrem Kopf spüren werden. Deshalb eignet sich für leichtere Klettertätigkeiten, etwa in einer Indoor-Kletterhalle, in Klettergärten oder in Höhlen, eher der Inmoldhelm.

Der Inmoldhelm

Kletterhelm InmoldhelmBeim mit Inmolding-Verfahren hergestellten Berghelmen wird Schaumstoff zwischen dünnen Kunststoffschalen gespritzt, so dass ein Vielfaches an Gewicht eingespart werden kann. So wiegen die modernen Inmoldinghelme heute kaum noch über 250 Gramm und Sie profitieren von einer besseren Kopfanpassung und größeren Belüftungsöffnungen.

Inmolding-Kletterhelme können sich, was Ihre Schalenbeschaffung anbelangt, voneinander unterscheiden. In den Anfängen der Herstellung von Inmoldhelmen bestanden sie Schalen noch aus glasfaserverstärktem Kunststoff (GFK). Heute können Sie zwischen Schalen aus Polyester und Nylon sowie Schalen aus Carbon, Kevlar und Dyneema wählen, wobei letztere eine noch stärkere Stabilität aufweisen. Der Schaum wiederum kann aus Polystyren, Polypropylen oder ähnlichen Materialien bestehen. Der Nachteil bei diesen sogenannten Schaumhelmen ist offensichtlich, dass eine starke Krafteinwirkung durch Steinschlag oder Aufprall nicht mehr sicher abgewehrt werden kann. Der Inmoldhelm zerbeult zudem leicht, selbst wenn Sie ihn lediglich als Sitzfläche verwenden oder einfach nur versehentlich fallenlassen.

Der Hybridhelm

Kletterhelm HybridhelmEinen Kompromiss bietet der Hybridhelm, der durch eine Hybrid-Konstruktion die Vorzüge von Hartschalenhelm und Inmoldhelm miteinander verbindet. Dieser Kletterhelm eignet sich besonders für moderate Bergtouren. Dennnoch können Sie aber prinzipiell für alle möglichen Touren diesen Kletterhelm kaufen. Durch die Verbindung der positiven Eigenschaften von Inmoldhelm und Hartschalenhelm ist er der Allrounder unter den Kletterhelmen. Bei den “Extremen” sind Sie mit dem Hartschalenhelm auf der sichersten und mit dem Inmoldhelm auf der komfortabelsten Seite.

Wie muss ich Kletterhelme pflegen?

Was die Haltbarkeit der Steinschlaghelme angeht, so hängt diese stark von den Einwirkungen auf Ihren Steinschlaghelm ab, die während Ihrer Klettertour passieren. Grundsätzlich sind Kletterhelme darauf angelegt, dass bei einem Aufprall das Material bricht. So kann sich die Stossenergie in Ihrem Bergsteigerhelm ausgleichend verteilen. Das heißt, dass Sie bei einem grösseren Aufprall auch den Hartschalen-Kletterhelm ersetzen sollten. Ohne äußere Krafteinwirkung gilt dabei die Faustregel, dass Sie Ihren Kletterhelm fünf Jahre lang behalten können. Danach ist das Kunststoffmaterial, aus dem alle Kletterhelme bestehen, spröde geworden. Damit kann sich die Energie bei einem Aufprall nicht mehr so gut verteilen, sodass der Kletterhelm aus Sicherheitsgründen ausgetauscht werden sollte.

Zur Alterung der Kunststoffe führt übrigens auch die UV-Strahlung durch die Sonne. Das bedeutet, dass die Haltbarkeit auch von der Häufigkeit abhängt, mit der Sie Ihren Steinschlaghelm benutzen. Aus diesem Grund sollten Ihre Bergsteigerhelme auch nicht in der Sonne gelagert oder getrocknet werden. Auch chemische Reinigungsmittel sind Gift für das Material des Kletterhelmes, nutzen Sie zur Reinigung bitte nur Wasser und allenfalls ein wenig Spülmittel. Wenn Sie die Haltbarkeit Ihres Kletterhelmes ganz genau wissen möchten, so ist diese beim Kauf des Kletterhelmes immer angegeben.

Kletterhelme Vergleichstests

Sollten Sie nun insoweit informiert sein, dass Sie mit dem Kauf eines Kletterhelmes zur Tat schreiten möchten, dann möchten wir Ihnen dabei helfen, den Überblick über die verschiedenen Anbieter und Steinschlaghelme zu bewahren. Die Stiftung Warentest hat sich der Kletterhelme noch nicht angenommen. Trotzdem bestehen zahlreiche Kletterhelm Tests von anderen Anbietern, welche die Kletterhelme miteinander verglichen und ihre jeweiligen Vor- und Nachteile herausgearbeitet haben. Wir möchten Ihnen dazu die wichtigsten Ergebnisse dieser Kletterhelm Tests vorstellen:

Das Test- und Vergleichsportal vergleich.org hat die in seinem Kletterhelm Test die Kletterhelme in verschiedenen Kategorien geprüft. Dazu gehören: Amazon-Kundenbewertung, Einsatzbereich, Eignung, verstellbare Größe, Gewicht, Innenmaterial, Außenmaterial, Anzahl an Belüftungsschlitzen, Vorhandensein einer Halterung für die Stirnlampe, Vorhandensein eines Kinnpolsters und die Erfüllung der Sicherheitsnorm EN 12492.

Am besten schnitt in dem Kletterhelm Test der Edelried Klettersteighelm Shield II vom Typ Inmold mit einer Note von 1,3 ab. Dieser Kletterhelme erhielt von Amazonkunden vier von fünf möglichen Sternen. Sein Einsatzbereich wurde für Sportklettern und Mehrseillängtouren angegeben, seine Eignung für alle Geschlechter. Der Kletterhelm habe eine verstellbaren Größe von 53 bis 62 Zentimetern, ein Gewicht von 248 Gramm, das Innenmaterial Polystyrol und das Außenmaterial Polycarbonat. Er verfüge über 10 Belüftungsschlitze, über eine Halterung für Stirnlampen, aber ihm fehle das Kinnpolster. Des weiteren erfülle dieser Berghelm die EN 12492, und er verfüge über die Vorteile einer besonderen Leichtigkeit, eines schönen Designs und einer guten Passform.

Mit dem Mammut Helm Skywalker 2 (1,4) und dem Edelrid Klettersteighelm Zodiac (1,5) folgen zwei Hybrid-Helme auf den Plätzen. Der beste Hartschalenhelm sei laut dem Kletterhelm Test der Salewo Toxo Kletterhelm (1,6). Danach folgen die drei Hybrid-Helme, der Mammut Helm El Cap (1,7), der Black Diamond Half Dome 620206 (1,8) und der Alpidex Universal Kletterhelme ARGALI (2,0) auf den Plätzen fünf bis sieben.

Gibt es Besonderheiten beim Eisklettern?

Ausrüstung Seil Kletterhelm

Grundsätzlich gilt das Eisklettern ebenso wie das Gipfelstürmen als Extremsport mit besonderem Risiko. Bei beidem können Ihnen im ungünstigen Fall in Form von dicken Eisschollen massive Gewichte auf den Kopf fallen. Wegen den besonders glatten Stellen gilt Eisklettern hier eher noch als gefährlicher, und für den Kopf macht es keinen Unterschied, ob ihn ein Eisschlag oder ein Steinschlag trifft. Das kann in beiden Fällen tödlich enden. Insofern sollte hier ein Hartschalenhelm die erste Wahl sein. Wegen gefährlichen Eissplittern sollten Sie hier auf besonders kleine Belüftungsschlitze achten. So können die Eissplitter nicht durch die Löcher der Bedachung des Steinschlaghelmes dringen. Generell eignen sich also allgemeine Kletterhelme mit Hartschalenschutz und kleinen Belüftungslöchern auch für das Eisklettern. Es gibt aber auch spezielle Kletterhelme wie den Salewa Pure Helmet zu erwerben, die rein auf das Eisklettern ausgerichtet sind.

Sparen oder das „beste“ Modell kaufen?

Der Black Diamond Vapor gilt in der Bergsteigerszene sozusagen als Lamborghini der Kletterhelme. Dieser Hightech-Helm ist mit allem Komfort wie mit einem raffiniertem Belüftungssystem, das trotz der großen Löcher perfekten Schutz bietet, ausgestattet.

kletterer seilt sich ab

Mit 149 EUR ist dieser Kletterhelme natürlich Luxus und ungefähr doppelt so teuer wie die Konkurrenzmodelle. Die Konkurrenzmodelle ranken jedoch im Vergleichstest für Kletterhelme ebenfalls gut. Durch seine Inmoldtechnologie ist er zwar extrem leicht (188 bzw. 199 Gramm). Das liegt an der mit Streben aus Carbon und Kevlar verstärkten und mit EPS-Schaum umschlossenen Helmschale aus Polycarbonat. Er bietet ohnehin nicht mehr Schutz als ein solider Hartschalenhelm, daher würden Sie  nicht an der falschen Stelle sparen. Das Ranking zeigt, dass es auch andere, wesentlich günstigere Kletterhelme gibt, meist Hartschalenhelme, die ähnlich sicher sind wie dieser.

Für eher leichte Touren ist dieser Luxushelm natürlich für diejenigen geeignet, die den ausgezeichneten Komfort dieses Edelmodells ausnutzen möchten. Dazu gehört auch eine innovative Luftzirkulation durch das geometrische Open-Air-Design ebenso wie abnehmbare Clips für die Stirnlampen. Diese können Sie wie das ausgeklügelte Helm-Einstellungssystem jederzeit in Ihrem Koffer verstauen.

Unser Fazit:

klettern im brautkleid ohne helm

Die Anbieter von Kletterhelmen bieten Ihren Kunden heute nicht nur eine gute Sicherheit, sondern auch auch allen erdenklichen Komfort. Beim Black Diamond Vapor beispielsweise, steigert sich der Komfort sogar zum Luxus. Ob Komfort, Sicherheit, Passgenauigkeit, Beschaffung des Materials oder Zusatzoptionen, all dies ist für Ihren Kletterhelme von Bedeutung. So können Sie Ihre Klettertour sicher und mit Freude bewältigen. Manche Kletterhelme bieten ihre eigenen ganz besonderen Vorteile an. Hier entscheiden Sie selbst, was Ihnen hinsichtlich der jeweiligen Unternehmung oder Ihres individuellen Geschmacks für den Bergsteigerhelme am wichtigsten ist, wenn Sie Ihren Kletterhelm kaufen.

Mittlerweile ist das Angebot an  Kletterhelmen so weit ausdifferenziert, dass nahezu jeder Geschmack bedient wird. Sei es durch die Vielzahl an Herstellern, sei es durch die Vielzahl an Modellen oder sei es durch die Vielzahl an Differenzierungsmöglichkeiten, die Ihnen die einzelnen Modelle bieten. Wir haben Ihnen zum Thema Kletterhelme die wichtigsten Informationen zur Verfügung gestellt, nun treffen Sie die Wahl. Wir wünschen Ihnen ein glückliches Händchen und eine Klettertour, die für Sie persönlich zum ganz besonderen und unvergesslichem Erlebnis wird. Oder, wie es der Erstbesteiger des Mount-Everests, Edmund Hillary einst so poetisch formulierte: „Nicht der Berg ist es, den man bezwingt, sondern das eigene Ich“.