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Der Fahrradhelmfilter

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Was darf der Fahrradhelm kosten?
Wie groß soll der Fahrradhelm sein?
Welcher Art soll der Fahrradhelm sein?

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Fahrradhelm Rennrad

Allerlei zum Fahrradhelm

Ein moderner Fahrradhelm kann Leben retten

In Frühlings- und Sommermonaten zieht es wieder viele Biker auf ausgedehnte Radtouren. Nicht immer sehen wir hier Radfahrer, die mit einem Fahrradhelm ausgerüstet sind. Obwohl in Deutschland keine Helmpflicht für Fahrräder besteht, kann dieser bei einem Sturz auf den Kopf lebensrettend sein. Grundsätzlich kann ein Fahrradhelm zwar keinen Unfall verhindern, den Träger jedoch ein sicheres Gefühl und wirklichen Schutz geben. Im nachfolgenden Ratgeber möchten wir Ihnen die Besonderheiten dieser Helme näherbringen und Ihnen zu einer Kaufentscheidung verhelfen.

Aufbau von Fahrradhelmen

Ein passender Fahrradhelm muss sicher und fest auf dem Kopf sitzen. Die meisten Helme besitzen einen Festell- bzw. Kinngurt aus Nylon. Über einen Clipverschluss können Sie die Gurtbänder unter dem Kinn zusammenführen. Mithilfe einer Schnalle lässt sich mit einem Handgriff der Gurt strammziehen. Dieser Kinnriemen sollte nach Möglichkeit dicht am Kinn verlaufen.

Fahrradhelm Aufbau

Bei den leichten Kinder- und Freizeithelmen befindet sich häufig im Nackenbereich noch ein Einstellrädchen. Damit können Sie den Sitz des Fahrradhelmes noch korrigieren und anpassen. Üblicherweise liegt der Spielraum zum Feststellen bis etwa 5cm. Somit wird sichergestellt, dass der Helm über den innenliegenden Kopfring zuverlässig am Kopf fixiert werden kann.

Übrigens besitzen auch die stabilen Downhill-Fahrradhelme mit Kinnbügel meist noch einen zusätzlichen Kinngurt, sodass diese Helme bei einem Unfall nicht so schnell vom Kopf fallen können. Grundsätzlich muss der Fahrradhelm fest aufliegen, darf auf der anderen Seite aber auch keine Druckstellen verursachen. Insoweit sollte nur der Kontakt zur weichen Innenschale gegeben sein.

Eine wichtige Komponente stellt die Innenschale eines Fahrradhelmes dar. Diese besteht in aller Regel aus EPS, dem sogenannten expandierten Polystyrol. Vorteilhaft ist, dass es sich hierbei um einen besonders leichten Kunststoff handelt. Die meisten Innenschalen sind aus diesem Material hergestellt.

Über der Innenschale bestehen die gängigen Fahrradhelme aus einer widerstandsfähigen, aber dünnen und leichten ABS-Kunststoffschicht. Häufig ist in diesem Zusammenhang auch von Microshell die Rede. Wir finden hier aber auch dickere und stabilere Kunststoffschichten, die als Hardshell bezeichnet werden. Sie werden vornehmlich für Downhill-Fahrradhelme benötigt. Es gibt auch die bewährte In-Mold-Konstruktion, bei der die EPS-Innenschale direkt in einem Arbeitsgang mit der ABS-Außenschale verbunden bzw. verschweißt ist. Wenn beide Schalen nur zusammengesteckt sind, ist von einer Hardshell-Konstruktion die Rede. Letztlich bieten Hardshell-Helme einen besseren Schutz als die Microshell-Modelle.

Fahrradhelmarten

Ein Fahrradhelm dient dem Schutz des Kopfes des Radfahrers bei einem möglichen Sturz und verringert die auf den Schädel einwirkenden Kräfte. Insoweit handelt es sich um eine passive Sicherheitseinrichtung. Wenn Sie sich im Straßenverkehr umsehen, werden Sie, wie bei Motorradhelmen, die unterschiedlichsten Fahrradhelme vorfinden. Neben unterschiedlichen Formen werden auch verschiedene Materialien bei der Herstellung genutzt.

Der Jugend- und Allround-Fahrradhelm

Fahrradhelm Allroundhelm

Zu den am meisten verwendeten Fahrradhelmen gehören die Jugend- und Allround-Fahrradhelme. Diese beiden Modelle ähneln sich optisch sehr und unterscheiden sich lediglich durch die Größe. Sie alle besitzen einen verlängerten Stirnbereich, der einen guten Schutz vor einem Frontal-Zusammenstoß bietet. Bei den von Erwachsenen verwendeten Allround-Helmen schützt der Frontschirm auch vor der Sonne und vor Regen. Diese Fahrradhelme sind besonders leicht und besitzen viele Belüftungsöffnungen. Vielfach werden diese Helme in der In-Mold-Konstruktion hergestellt.

Der Kinderfahrradhelm

Kinderfahrradhelme zeichnen sich durch einen schirmartigen Stirnbereich und einen tiefer gezogenen Nackenbereich aus. Diese Helme umgeben den Kopf eines Kindes von der Stirn bis zum Nacken um mehr als 50%. Neben einfachen und leichten Microshell-Ausführungen erfreuen sich immer häufiger die Hardshell-Modelle große Beliebtheit. Die stabileren Helme nehmen ein Herabfallen nicht übel. Schön ist, dass die meisten Kinderhelme in vielen bunten Farben, Mustern und kindlichen Motiven erhältlich sind.

Der Dirt- oder Skaterhelm

BMX Skaterhelm

BMX-Fahrer nutzen die sogenannten Dirt- oder Skater-Helme. Diese bestehen aus einer geschlossenen Halbschale und besitzen einen tiefer gezogenen Nackenbereich. Diese runden Helme weisen nur wenige Lüftungsöffnungen auf. Es gibt sie für jede Größe und Altersklasse.

Der Downhill-Fahrradhelm

Wenn Sie lieber im harten Gelände mit Ihrem Mountain-Bike unterwegs sind oder rasante Bergabfahrten unternehmen möchten, sollten Sie zu einem Downhill-Fahrradhelm greifen. Hierbei handelt es sich um eine echte Hartschale, die mit einem robusten Kinnbügel versehen ist. Kopf und Nacken werden bei diesen Helmen vollständig umschlossen. Im Gegensatz zu einem Motorradhelm wird jedoch auf ein Visier verzichtet. Stattdessen sind diese Biker mit einer Schutzbrille unterwegs. Die etwas schweren Fahrradhelme werden in aller Regel als Hardshell-Konstruktion hergestellt.

Der Rennradhelm

Rennradhelm

Für den Radsport müssen noch die Rennradhelme mit abgeflachtem Stirnbereich und zahlreichen Belüftungsöffnungen, die aerodynamischen Fahrradhelme mit Visier und die exotisch wirkenden Zeitfahrhelme in Tropfenform unterschieden werden. Diese Helme sind ausschließlich für Radrennfahrer gedacht. Bis auf den flachen und leichten Rennrad-Helm sind die beiden übrigen Modelle im Straßenverkehr kaum anzutreffen.

Darauf sollten Sie beim Kauf eines Fahrradhelmes achten

Bevor Sie sich für einen neuen Fahrradhelm entscheiden, sollten Sie sich über die wichtigsten Kaufkriterien eingehend informieren. Nur so vermeiden Sie Fehlkäufe und finden den für Ihre Bedürfnisse passenden Fahrradhelm. Die nachfolgenden Punkte erheben zwar keinen Anspruch auf Vollständigkeit, können Ihnen aber nützliche Ratschläge vermitteln.

Die Passgröße des Fahrradhelmes

Besonders wichtig finden wir, dass ein Fahrradhelm in der richtigen Größe gewählt wird und zuverlässig eingestellt werden kann. Die Größenbezeichnungen richten sich nach den bekannten Kleidergrößen von XXS für sehr klein bis XXL für sehr groß. Leider sind diese Größen nicht genormt und unterscheiden sich von Hersteller zu Hersteller. So kann ein Fahrradhelm in der Größe M für einen Kopfumfang von 56 bis 60 cm geeignet sein, bei einem anderen Hersteller entspricht M aber einem Kopfumfang von 52 bis 57 cm.

Die richtige Passgröße können Sie in aller Regel nur durch Ausprobieren feststellen. Bestellen Sie daher über das Internet gleich mehrere ähnliche Fahrradhelme und senden die nicht passenden Exemplare wieder an den Händler zurück. Achten Sie jedoch dabei auf die Rücksendebestimmungen. Ihr neuer Fahrradhelm sollte nach dem Festdrehen des Drehrades so sicher auf dem Kopf sitzen, dass Sie den Kopf schütteln können, ohne dass der Helm dabei verrutscht.

Welche Fahrradhelmart passt zu mir?

Noch immer tragen viele Biker keinen Fahrradhelm, weil ihnen das Design nicht gefällt. Mittlerweile gibt es aber viele attraktive Helme, die auch in optischer Hinsicht überzeugen können. Vor dem Kauf eines Fahrradhelmes sollten Sie natürlich überlegen, für welchen Einsatzzweck dieser vorgesehen ist. Verständlicherweise macht es wenig Sinn, einen schweren Downhill-Helm zu verwenden, wenn Sie lediglich in der City unterwegs sind. Passen Sie daher den Fahrradhelm dem Einsatzzweck an. Hier möchten wir auf die zuvor genannten verschiedenen Arten von Fahrradhelmen verweisen.

Eine gute Wahl stellen die Jugend- und Allroundhelme dar, die gerne für Trekking- und Mountainbike-Touren genommen werden. Diese Tourenhelme bieten ausreichende Belüftungsöffnungen und sorgen insoweit auf längeren Touren für Frischluft. Diese Helme gibt es in vielen attraktiven Farben und Formen. Sie machen einen eher sportlichen Eindruck.

Wenn Sie dagegen nur in der Stadt unterwegs sind, können Sie auch auf die Dirt- oder BMX-Helme zurückgreifen. Diese Helme eignen sich aber nicht für lange Touren, da ihnen meist eine genügende Anzahl an Belüftungsöffnungen fehlt. Die etwas kugelförmigen Modelle sind jedoch etwas gewöhnungsbedürftig. Bei rasanten Abfahrten in bergigem Gelände raten wir Ihnen, sich einen Downhill-Helm mit Kinnbügel zuzulegen. Diese Helme haben jedoch ein wesentlich höheres Gewicht, sind dafür aber um ein Vielfaches sicherer.

Die Zertifizierung

Fahrradhelme müssen in Deutschland von offiziellen Prüfstellen zugelassen sein. Nur so wird sichergestellt, dass alle vorgeschriebenen Sicherheitskriterien bei der Herstellung eingehalten worden sind. Sie können einen zertifizierten Fahrradhelm daran erkennen, dass er
• ein CE-Zeichen oder
• ein TÜV-Siegel trägt oder
• der EN-Norm 1078 entspricht.

Fahrradhelme für Kinder

Fahrradhelme für Kinder umschließen den größten Teil des Kopfes und sind meist mit einem schirmartigen Stirnbereich ausgestattet. Dieser dient nicht nur als zusätzlicher Schutz bei einem Sturz, sondern schützt auch vor Sonne und Regen. Unabhängig davon sollten Sie ebenfalls darauf achten, dass ein Kinder-Fahrradhelm optimal passt. Setzen Sie dem Kind den Helm waagerecht auf und verriegeln ihn mit dem hinteren Drehrad. Der Helm darf nicht mehr verrutschen.

Wenn Sie Kleinkinder auf dem hinteren Fahrradsitz mitführen, sollten diese selbstverständlich ebenfalls einen Kinder-Fahrradhelm tragen. Ideal ist in diesem Fall eine Helmform, die nach hinten abgeflacht ist. Insbesondere Kleinkinder neigen gerne dazu, während der Fahrt einzuschlafen. In diesem Fall können Sie dank der speziellen Helmform unterwegs sich zurücklehnen und ein Nickerchen machen.

Welche Fahrradhelme empfiehlt die Stiftung Warentest?

Für ihre repräsentativen Testberichte ist die Stiftung Warentest weithin bekannt. Zuletzt wurden im August 2015 zwanzig Fahrradhelme getestet. Hierbei wurde festgestellt, dass leider nur drei Fahrradhelme mit der Note gut beurteilt werden konnten. Einen guten Schutz gibt es schon für rund 80 Euro. Dabei hat die Stiftung wesentlich strengere Kriterien an den Tag gelegt, als noch vor einigen Jahren zuvor.

Kinder Fahrradhelm

Studien des Instituts für Rechtsmedizin München und des Universitätsklinikums in Münster haben im Auftrag der Unfallforschung der Versicherer Fahrradunfälle mit 543 Verletzten und 117 getöteten Bikern ausgewertet. Die Stiftung Warentest hat selbst mit Experten neue Prüfverfahren erarbeitet. Hierbei wurde auch der neue Dummy-Hybrid-III-Prüfkopf genutzt, der besonders effektiv starke Stöße auf den Kopf auswerten kann.

Getestet wurden Modelle von Abus, Alpina, Bell Carrera, Casco, Fischer, Giro, KED, Lidl, Melon, Nutcase, POC, Specialized Centro, TSG und Uvex. Aufgefallen ist hierbei ein Modell von Melon, welches eine überaus hohe Schadstoffbelastung aufwies.

Am 25.05.2016 hat die Stiftung Warentest dagegen 19 Kinderfahrradhelme getestet. Dabei haben jedoch nur knapp die Hälfte mit gut abgeschnitten. Zwei konnten kleine Kinderköpfe aufgrund ihrer Größe nicht ausreichend schützen, drei waren mit Schadstoffen belastet. Auch hier wurden die Helme von den meisten zuvor genannten Herstellern auf Herz und Nieren überprüft.

 

Haltbarkeit von Fahrradhelmen

Ein guter Fahrradhelm kann durchaus ab 50 Euro aufwärts kosten. Für eine solche Investition erwartet natürlich jeder, dass er über viele Jahre seinen Helm bedenkenlos nutzen kann. Die meisten Fahrradhelme bestehen aus thermoplastischen Kunststoffen, welche die Eigenschaften eines leichten Eigengewichtes und einer hohen Festigkeit aufweisen. Dennoch müssen wir bedenken, dass Fahrradhelme vielfach längere Zeit witterungsbedingten Widrigkeiten, wie Regen, Sonne, Wind und teilweise sogar Schnee ausgesetzt sind. Äußere Einflüsse führen dazu, dass die Materialien mit der Zeit altern. Fahrradhelme können daher brüchig werden und weisen dann natürlich nicht mehr die gewünschte Stabilität und Sicherheit auf.

Die meisten Hersteller von Fahrradhelmen empfehlen eine maximale Nutzungszeit von 5 Jahren. Wer jedoch häufiger unterwegs ist, sollte vielleicht schon nach 3 Jahren an eine Neuanschaffung denken. Kinderfahrradhelme halten selten länger. Auf der einen Seite werden die Kinder größer und benötigen ehedem einen größeren Helm, auf der anderen Seite werden die Kinder-Fahrradhelme von den kleinen Bikern meist sehr unsanft behandelt.

Wichtig ist, dass Sie nach einem Sturz auf jeden Fall Ihren Fahrradhelm ersetzen sollten. Schon kleinste Risse können die Stabilität beeinträchtigen und eine weitere Sicherheit ist dann nicht mehr gegeben. Um Beschädigungen zu vermeiden, sollten Sie Ihren Helm auch keinesfalls einfach auf den Boden werfen.

Tipps für das sichere Fahren mit Helm

Wie wir bereits weiter oben angeführt haben, kann ein guter Fahrradhelm zwar keinen Unfall vermeiden, den Biker jedoch vor schweren Kopfverletzungen schützen. Jedoch sollte auch der Radfahrer selbst sich an wichtige Regeln im Straßenverkehr halten. Hierzu gehören zum Beispiel:
• Die Geschwindigkeit sollte immer dem Verkehr angepasst sein.
• Keinesfalls sollten Sie noch knapp an parkenden Autos vorbeifahren, da der Fahrer unversehens die Tür öffnen könnte.
• Fahren Sie bei Dunkelheit immer mit Licht.
• Stoppen Sie bei Rot.
• Beim Downhill-Fahren sollten Sie unbedingt auch den passenden Downhill-Helm nutzen.

Unfallstatistiken der letzten Jahre zeigen, dass von den im Straßenverkehr getöteten Radfahrern nur 5% einen Helm getragen haben. Experten gehen davon aus, dass viele Verunglückte noch leben würden, wenn diese einen Fahrradhelm getragen hätten. Aber auch bei den nicht tödlich verunglückten, aber schwer verletzten Bikern, waren fast alle ohne Helm unterwegs. Die teilweise mittelschweren Kopfverletzungen hätten vermieden werden können.

Nach aktuellem Stand tragen in Deutschland momentan etwa 15 % der Radfahrer einen Schutzhelm.

Übersicht zur Fahrradhelmpflicht in Europa

Wir haben eingangs bereits darauf hingewiesen, dass es in Deutschland keine gesetzlichen Regelungen gibt, die das Tragen eines Fahrradhelmes vorschreiben. Dies bedeutet auch, dass es hierzulande keine Helmpflicht gibt. Interessant ist zum Beispiel auch, dass Radfahrern ohne Helm, die nicht aus sportlichen Gründen unterwegs sind, ein Mitverschulden bei einem Verkehrsunfall nicht zugewiesen wird. Bei sportlichen Aktivitäten und Rennveranstaltungen sieht die Rechtsprechung dies teilweise anders, wobei jedoch viele Urteile nicht haltbar sind.

Schon seit den 70er Jahren gibt es in Deutschland Diskussionen über die Helmpflicht. Der Schutz der Verkehrsteilnehmer steht jedoch dem Grundrecht auf Entscheidungsfreiheit entgegen. Etliche Petitionen sind bisher eingereicht worden, wobei unter anderem auch auf die schlechten Radwege und damit verbundenen Gefahren hingewiesen wurde. Andererseits wird aber auch befürchtet, dass durch die Helmpflicht die Zahl der Radfahrer weiterhin abnehmen wird und dadurch ggf. die noch verbleibenden Biker im Straßenverkehr gefährdet würden.

Auch in der Schweiz gibt es keine Helmtragepflicht, jedoch wird allgemein gefordert, Präventionskampagnen zum Schutze der Biker zu fördern. In Österreich wurde dagegen 2011 eine Helmtragepflicht für Kinder unter 12 Jahren eingeführt. In Finnland dürfen Sie nicht ohne Fahrradhelm auf Ihrem Fahrrad unterwegs sein. Hier gibt es eine Helmpflicht für jede Altersklasse. In Kroatien gilt eine Helmtragepflicht für Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren.

In Schweden und Slowenien besteht ebenfalls eine Helmtragepflicht für Kinder und Jugendliche unter 15 Jahren. Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren müssen in Tschechien einen Fahrradhelm tragen. Anders sieht dies wieder in Spanien aus. Hier müssen alle Biker außerhalb von geschlossenen Ortschaften einen Helm tragen. Ausnahmen bestehen nur bei langen Steigungen und bei übermäßiger Hitze. In allen anderen europäischen Staaten gibt es wiederum keine Fahrradhelmpflicht.

Ab welchem Alter sollte ein Fahrradhelm getragen werden?

Trotz fehlender Helmpflicht wird empfohlen, dass auch die jüngsten Verkehrsteilnehmer von Anfang an einen Fahrradhelm tragen sollten. Wichtig ist lediglich, dass es ein passender Helm sein muss. Bei Kindern unter einem Jahr kann ein herkömmlicher Helm viel zu schwer sein. Die Nackenmuskulatur des Kleinkindes ist noch nicht so gut ausgeprägt, sodass es hier zu Schwierigkeiten kommen kann. Es gibt jedoch auch für die Kleinsten spezielle Helme mit abgeflachter Rückseite, sodass diese sich auf dem Fahrradsitz bequem zurücklehnen können.

Wo können Sie Ihren Fahrradhelm am besten kaufen?

Wenn Sie Ihren gewünschten Fahrradhelm gefunden haben, stellen Sie sich wahrscheinlich die Frage, wo Sie diesen am besten kaufen können. Natürlich finden Sie in den örtlichen Fahrradgeschäften eine gewisse Auswahl. Leider sind Sie hierbei nicht nur an Öffnungszeiten gebunden, sondern müssen häufig auch längere Anfahrtswege in Kauf nehmen. Nicht immer erhalten Sie vor Ort attraktive Angebote. Besonders schwierig wird es, wenn Sie sich für ein Modell entscheiden und daheim feststellen, dass es doch nicht so die richtige Wahl war. Eine Rückgabe ist nicht immer einfach. Teilweise erhalten Sie anstelle Ihres Kaufpreises nur einen Einkaufsgutschein. Soweit müssen Sie es nicht kommen lassen.

Bestellen Sie in aller Ruhe von daheim über das Internet Ihren gewünschten Fahrradhelm. Im Internet haben Sie die größte Auswahl und profitieren vielfach auch von den günstigsten Preisen. Das Bestellverfahren ist mittlerweile sehr einfach und sicher geworden. Innerhalb kürzester Zeit, teilweise sogar innerhalb von 24 Stunden, erhalten Sie Ihren gewünschten Fahrradhelm zugestellt. Je nach Anbieter müssen Sie dabei noch nicht einmal Versandkosten bezahlen. Falls Ihnen einmal der Helm nicht gefallen sollte, können Sie diesen im Rahmen des 14tägigen Widerrufsrechts einfach wieder zurücksenden und erhalten dann Ihren Kaufpreis erstattet. Einfacher geht es wirklich nicht.

Die bekanntesten Hersteller von Fahrradhelmen im Überblick

Abus

Die bekannte August Bremicker Söhne KG mit Sitz in Wetter vertreibt unter ihrem Label Abus nicht nur moderne Schließzylinder, Schlösser und Sicherheitseinrichtungen, sondern interessanterweise auch Fahrradhelme. Dabei deckt das Unternehmen die komplette Palette vom Baby-und Kinderhelm über den bewährten Cityhelm bis zum Sporthelm alle Bereiche ab. Ein Highlight stellt dabei der aktuelle Urban-Helm Yadd-I dar, der mit seinem kantigen Polygondesign auf jeden Fall ein Blickfang ist. Die Abus Fahrradhelme liegen im mittleren bis gehobenen Preissegment.

Alpina

Die deutsche Alpina Sports GmbH mit Stammsitz in Sulzemoos gehört zu den großen Skisportausrüstern. Neben den innovativen Ski-Brillen produziert das Unternehmen aber auch hochwertige Fahrradhelme. Diese stylischen Helme decken das komplette Anwendungsgebiet für Kleinkinder bis Erwachsene ab. Besonders stark vertreten sind die Sporthelme, wobei auch die modernen Downhill-Helme nicht fehlen dürfen. Alpina war übrigens der erste Hersteller von nahezu unzerbrechlichen Fahrradhelmen. Die Helme liegen im gehobenen bis höheren Preissegment.

Uvex

Uvex ist eine international vertretene Marke, wobei der deutsche Stammsitz der Uvex Sports GmbH & Co. KG in Fürth liegt. Das Produktangebot ist vergleichbar mit dem Hersteller Alpina. Darüber hinaus präsentiert Uvex besonders stylische Zeitfahrthelme in Tropfenform sowie sein neues Modell mit Visier Race 4. Die Top-Modelle sind aus besonders leichtem und widerstandsfähigem Carbon gefertigt. Insgesamt liegen die Preise im gehobenen bis höheren Segment.

POC

Hinter dem Label POC verbirgt sich ein schwedisches Unternehmen, welches weltweit innovative Sportartikel vertreibt. Zum Produktsortiment gehören auch die verschiedensten Fahrradhelme. Dabei hat sich das Unternehmen in erster Linie auf die Dirt-Helme für BMXler spezialisiert. Darüber hinaus werden aber auch viele stylische Allrounder angeboten, die mit einer guten Verarbeitungsqualität überzeugen können. Dieses Label stellt keinesfalls eine Billigmarke dar. Hierbei handelt es sich mitunter um echte Top-Kandidaten, die weit mehr als 400 Euro kosten können.

Fischer

Hinter dem Label Fischer verbirgt sich die deutsche Inter-Union Technohandel GmbH mit Stammsitz in Landau in der Pfalz. Fischer ist eine bekannte Fahrradmarke und bietet hierfür auch entsprechendes Equimpment an. So dürfen natürlich auch die unterschiedlichsten Fahrradhelme nicht fehlen. Für viele Fahrradarten bietet Fischer die passenden Fahrradhelme an. Dabei spielt es keine Rolle, ob es sich um Kinder-, BMX- oder erwachsene Freizeitradler handelt. Interessant ist jedoch, dass trotz solider und zuverlässiger Qualität die Fischer Helme eher im unteren Preissegment zu finden sind.

Casco

Die deutsche Casco International GmbH mit Sitz in Bretnig gehört zu den großen Herstellern von hochmoderner Sportschutzbekleidung. Zum Produktsortiment gehören die vielfältigsten Fahrradhelme für Kinder, Freizeitfahrer und aktive Sportler. Wer einen stylischen Fahrradhelm sucht, sollte sich dieses Label merken. Jedoch darf auch nicht unerwähnt bleiben, dass die Top-Modelle teilweise über 300 Euro kosten können. Es handelt sich also nicht um eine Noname-Marke, hier gibt es ebenfalls höhere Preise.

KED

Hinter dem internationalen Label KED verbirgt sich in Deutschland die D-H-G Knauer GmbH Kunststoffverarbeitung mit Sitz in Freiberg am Neckar. Das Unternehmen biete hochmoderne Fahrradhelme in vielen tollen Designs und Farben an. Ein Highlight sind die neuen K-Star-Helme, die mit sogenannten retro-reflektierenden Partikeln auf der Helmoberschale versehen sind. Dadurch wird aus einem solchen Fahrradhelm ein Vollflächenreflektor mit 360 Grad Sichtbarkeit. Diese K-Star-Helme bieten zurzeit die maximale Sichtbarkeit und Sicherheit in der Nacht. Natürlich finden Sie hier auch stylische Allrounder und Kinderhelme in vielen ansprechenden Farben. Die KED-Fahrradhelme liegen im unteren bis mittleren Preissegment.

Natürlich gibt es noch viele weitere Hersteller von Fahrradhelmen, die mit innovativen Fertigungstechniken überzeugen können. Die vorgenannte Aufzählung ist insoweit nicht abschließend, sondern soll Ihnen nur einen Anhaltspunkt geben.