Skip to main content
1234
ModellVoss Schutzhelm “Inap-Master-4”MSA V-Gard 200 Helm EN397Silverline 868532 Schutzhelm3M Peltor Schutzhelm G3000
Bewertung
Preis

10,20 € 10,29 €

inkl. 19% gesetzlicher MwSt.

15,95 €

inkl. 19% gesetzlicher MwSt.

7,89 €

inkl. 19% gesetzlicher MwSt.

11,45 € 15,41 €

inkl. 19% gesetzlicher MwSt.
DetailsNicht VerfügbarDetailsProdukt auf *DetailsProdukt auf *DetailsProdukt auf *
Bauschutzhelme Männer

Allerlei zu Bauschutzhelmen

Der Bauschutzhelm schützt den Kopf vor Verletzungen durch Unfälle oder herabfallende Objekte. Viele Arbeitsplätze, die sich im Freien befinden, stellen oft auch eine große Gefahrenzone dar. Das ist unter anderem bei Baustellen der Fall. Hier können Bauteile sowie pendelnde Lasten aus hoher Höhe von Kränen herunterfallen und den Arbeiter hart treffen.
Des Weiteren können schwerwiegende Arbeitsunfälle durch Stürze entstehen oder der Arbeiter kann sich versehentlich an harten oder spitzen Gegenständen stoßen. Ohne die Benutzung eines Helmes können solche Unfälle nicht nur schwerwiegende Kopfverletzungen hervorrufen, sondern auch lebensgefährliche Auswirkungen haben. Um derartige Risiken zu vermeiden und Verletzungen vorzubeugen, ist daher das Tragen eines Schutzhelmes in Industriegebieten Pflicht.
Ein Baustellenhelm kommt nicht nur auf der Baustelle zum Einsatz. Auch Baumarbeiter müssen einen Schutzhelm tragen, da selbst das Herunterfallen von sehr dünnen Ästen einen gravierenden Schaden verursachen kann. Die Gefahren werden oft unterschätzt, doch die Fallhöhe des Gegenstandes unterscheidet, wie schlimm die Kopfverletzung ausfällt. Der richtige Bauhelm kann daher Leben retten.

Eine angenehme Zusatzfunktion des Schutzhelmes ist außerdem sein Schutz vor Kälte, Hitze, Schmutz und Nässe. Da viel Körperwärme über den Kopf abgegeben wird, schützt der Helm auch vor einem zu hohen Temperaturverlust. Bei dem Arbeiten in der Sonne kann der Helm als Schattenspender für den Kopf und das Gesicht dienen. Ein spezieller Arbeitsschutzhelm kann den Arbeiter zusätzlich vor Chemikalien und Stromschlägen schützen.

 

Die Einsatzbereiche des Schutzhelms

Bauschutzhelme sind heutzutage der wichtigste Bestandteil der Schutzausrüstung in Industriegebieten. Ihr Tragen ist vom Arbeitsschutzgesetz vorgeschrieben. Industriegebiete, in denen die Helmpflicht besteht, sind unter anderem die Baustelle, der Bergbau, die Feuerwehr, die Forstwirtschaft, der Tunnel- und Kanalbau und das Kraftwerk. Bei der Arbeit in Chemie-Laboren und mit Elektrizität werden gesonderte Helme verwendet.

Sicherheitsbestimmungen und Normen

Jeder Arbeitsschutzhelm, der in der Industrie verwendet wird, muss unbedingt der europäischen Schutznorm DIN EN 397 entsprechen. Dazu zählt natürlich auch der Baustellenhelm. Der Schutzhelm soll den Arbeitnehmer wirkungsvoll vor den Konsequenzen von herabfallenden Gegenständen schützen und mögliche Gehirnverletzungen oder gar einen Schädelbruch vermeiden. Daher muss der Bausschutzhelm so einiges an Krafteinwirkungen aushalten.

Bevor der Baustellenhelm auf dem Markt zugelassen ist, wurde das Material auf die Verarbeitung und Durchdringungsfestigkeit geprüft sowie auf die Fähigkeit der effektiven Stoßabdämpfung. Die Helmschale sollte genau passen und auch die Tragebänder müssen fest und sicher am Kopf anliegen. Ein loser Helm kann nicht den gleichen Schutz bieten, wie einer, der perfekt sitzt. Im Falle eines Unfalls darf der Helm nicht vom Kopf wegrutschen. Die Norm schreibt außerdem eine regelmäßige Wartung und Überprüfung der Helme vor.
In Deutschland ist das Tragen eines Schutzhelmes überall dort vorgesehen, wo eine Gefahr für den Kopfbereich ausgeht.

Der Arbeitgeber ist dazu verpflichtet den Arbeiter mit dem bestmöglichen Material nach optimalen Sicherheitsvorkehrungen auszustatten.
Für Spezialanwendungen gibt es auch gesonderte Helme, die nochmals einer zusätzlichen Prüfung unterzogen werden und dabei strenge Anforderungen erfüllen müssen. Sie gewährleisten die Sicherheit beim Umgang mit Chemikalien und Elektrizität sowie der Aussetzung von extremer Kälte oder Hitze.

Sonderschutzfunktionen von Spezialhelmen

  • Einsatz bei sehr hohen Temperaturen bis zu 150° Celsius
  • Einsatz bei extrem niedrigen Temperaturen bis zu -30° Celsius
  • Schutz bei einer seitlichen Beanspruchung
  • Schutz vor Spritzer mit geschmolzenen Metall
  • Schutz bei einem kurzfristigen, unbeabsichtigten Kontakt mit einer Wechselspannung bis zu 440 V

Helme, die für den Schutz beim Umgang mit Elektrizität gedacht sind, dürfen nicht über eine Belüftungsöffnung verfügen. Die einzige Ausnahme sind Helme, die der DIN EN 50365 entsprechen. Jedoch müssen dabei bestimmte Voraussetzungen getroffen werden. Die elektrisch isolierten Helme besitzen die Fähigkeit eine Wechselspannung von 1000 V oder eine Gleichspannung von 1500 V abzuleiten und den Körper des Arbeiters vor einer gefährlichen Strömung durch den Kopf zu schützen.

Der Arbeitgeber muss nicht nur den richtigen Schutzhelm zur Verfügung stellen, sondern den Arbeitnehmer auch über die ordnungsgemäße Anwendung belehren.

Aufbau und Material des Schutzhelmes

Der Bauschutzhelm besteht in der Regel aus einem hochwertigen und äußerst belastbaren Kunststoff. Oft wird der Helm noch mit Thermoplaste oder Duroplaste verstärkt. Das gibt dem Helm die nötige Stabilität und einen guten Tragekomfort.

Je nach Material ist der Helm unterschiedlich lange haltbar. Bei einer Verarbeitung mit Thermoplaste hält der Helm ungefähr 4 Jahre. Danach versprödet er und Sie sollten den Helm austauschen. Die Duroplaste ermöglicht eine Haltbarkeit von bis zu 8 Jahren. Die Versprödung ist die Verformung oder das Zerreißen des Kunststoff-Materials. Sie kann zusätzlich durch Wettereinflüsse und andere Umstände beeinträchtigt werden. Daher ist es wichtig, den Helm unabhängig von seiner Haltbarkeit regelmäßig auf Schäden und Risse zu prüfen. Im Falle eines Arbeitsunfalles kann der Helm außerdem vorzeitig beschädigt werden und muss umgehend ausgetauscht werden.

Welche Arten von Schutzhelmen gibt es?

Bauschutzhelme

Bauschutzhelme gibt es in unterschiedlichen Austattungen und Formen und mit verschiedenen Sicherheitsvorkehrungen.
Die Helmformen und Ausstattungen variieren mit dem Einsatzzweck. So verfügt der Bauhelm über Regenrinnen, breite Ränder, Belüftungsöffnungen oder Stecktaschen für Zubehör. Auch für das Zubehör gibt es entsprechende Richtlinien, die eingehalten werden müssen. Der Helm ist so gebaut, dass er eine bestmögliche Funktionalität für den entsprechenden Arbeitsbereich gewährleisten kann, die Arbeit erleichtert und dem Arbeiter ein uneingeschränktes Handeln ermöglicht. Das Innere der Helmschale ist immer wie ein Korb geformt und sitzt dadurch sicher auf dem Kopf.

Ein Arbeitsschutzhelm sollte so geformt sein, dass er einen angenehmen Tragekomfort über einen langen Zeitraum bietet, ohne dass der Helm sich dabei störend anfühlt. In der Innenausstattung des Helmes befinden sich mehrere Bänder, mit denen sich der Bauschutzhelm individuell verstellen lässt. Bei den meisten Helmen erfolgt die Verstellung über ein Drehradsystem. Die Bänder bestehen oft aus einem elastischen Kunststoff wie zum Beispiel Schaumstoff und bei einigen qualitativ hochwertigen Helmen wird auch Leder verwendet.

Anstoßkappen

Die Anstoßkappe ist eine weitere Form der Schutzhelme. Sie ist wie eine Baseballkappe geformt und wirkt daher recht unauffällig. Um den Arbeiter wirkungsvoll vor Kopfverletzungen zu schützen, ist im Innern der Kappe eine Kunststoffeinlage eingearbeitet. Die Anstoßkappe wird in Bereichen eingesetzt, wo keine Helmpflicht besteht. Sie ist leichter im Gewicht und verfügt über einen besseren Tragekomfort als der Helm. Die Anstoßkappe schützt hauptsächlich vor dem Anstoßen an harten oder scharfkantigen Gegenständen und gewährleistet keinen Schutz vor dem Herunterfallen von Bauteilen. Die Kunststoffeinlage der Anstoßkappe lasst sich herausnehmen und waschen.

Das richtige Zubehör

Je nach Arbeitsbereich gibt es auch ein spezielles Zubehör für den Bauschutzhelm. Wer mit gefährlichem Werkzeug, wie der Kettensäge, hantiert, sollte besser einen Gesichtsschutz in den Helm integrieren. Da diese Geräte recht laut sind, macht auch der Einsatz eines Gehörschutzes Sinn. An den meisten Helmen kann ein Kapselgehörschutz befestigt werden.
Für das Arbeiten in extremen Wetterverhältnissen empfiehlt sich ein Nackenschutz für Regen oder eine erhöhte Luftfeuchtigkeit. Beim Bergbau oder Tiefbau können batteriebetriebene Beleuchtungen eingesetzt werden. Das Zubehör lässt sich einfach am Arbeitsschutzhelm befestigen und ermöglicht ein uneingeschränktes Arbeiten. Sie können Helme kaufen, die bereits über die genannten Ausstattungen verfügen oder Sie kaufen das einzelne Zubehör nach. Das jeweilige Zubehör können Sie dann miteinander kombinieren und problemlos an den meisten Helmen befestigen. Dabei schreibt der Hersteller eine bestimmte Höchstmasse vor, die nicht überschritten werden darf.

Was sollte ein Schutzhelm aushalten können?

Ein Schutzhelm ist keine Garantie für das verletzungsfreie Überstehen eines Unfalls.

In den meisten Fällen rettet er aber Leben. Dabei kommt es sehr auf das Gewicht des herabfallendes Gegenstandes und dessen Sturzhöhe an. Die Bauschutzhelme müssen die Energie des fallendes Gegenstandes so gut es geht abfangen und dämpfen und das Gewicht auf den Gesamtkörper verteilen. So kann der Arbeiter zum Beispiel den Aufprall ein halbkugelförmiges Gewicht von 5 kg aus einer Höhe von 2 Metern problemlos überstehen, ohne dass das Gewicht den Helm beschädigt. Ein spitzer Dorn mit 3 kg Gewicht kann den Helm bei einer Fallhöhe von einem Meter zwar beschädigen, jedoch sollte er nicht vollständig durch die Helmschale durchdringen können.
Wenn bei Baumarbeiten ein fingerdicker Ast aus 10 Metern Höhe fällt, übersteht der Arbeiter dies in der Regel verletzungsfrei, ohne dass der Helm zerbricht.
Mit gewissen Maßnahmen wie eine sichere Ausstattung am Arbeitsplatz und der richtigen Schulung der Mitarbeiter können Unfälle insgesamt vermieden werden.

Die unterschiedlichen Helmfarben

Je nach Arbeitsbereich können die Farben der Helme variieren. Es können zum Beispiel bestimmte Signalfarben gewählt oder Farben eingesetzt werden, die die Firma repräsentieren. Der Bauhelm kann auf Wunsch sogar mit dem Firmenlogo bedruckt werden.

Der Sinn von unterschiedlichen Helmfarben ist die Orientierung bei den unterschiedlichen Berufsgruppen. Es hilft den Arbeitern sich untereinander zu erkennen. Die verschiedenen Helmfarben trennen die Ranggruppen, Qualifikationen und Funktionen im Betrieb. Besucher oder Architekten tragen zum Beispiel weiße Bauschutzhelme. Die Arbeiter, die permanent auf der Baustelle tätig sind, können dadurch sofort ausmachen, welche Personen zu der festen Gruppe gehören. Die entsprechende Helmfarbe ist betriebsintern und nicht vom Arbeitsschutz vorgeschrieben.

Die Wahl der richtigen Farbe

Die Aufzählung gilt als Hilfestellung für die Auswahl der Farbe, muss aber nicht eingehalten werden.

  • Weiss: Architekte, Bauleiter, Laborpersonal, Poliere, Besucher und Steiger im Bergbau
  • Gelb:Bauarbeiter, Maurer, Magazinverwalter und Hauer im Bergbau
  • Rot:Vorarbeiter, Forstarbeiter, Elektriker und Grubenwehr im Bergbau
  • Blau:Arbeiter im Sanitärbereich, Schlosser (auch Bergbau)
  • Grün:Zimmermänner und Elektriker im Bergbau
  • Orange:Stahlbetonbauer, Eisenflechter, Forstarbeiter und Sicherheitsbeauftragte (auch Bergbau)

Das Arbeitsschutzgesetz schreibt keine Richtlinien für die Einhaltung der Farben vor. Beim Bergbau hält man sich jedoch strikter an die richtige Farbauswahl, da hier das Risiko höher ist, Verletzungen davonzutragen. Die Bergbauer müssen in der Lage sein sich im Notfall bestens identifizieren und verständigen zu können.